STIPPVISITE INS MITTELALTER

 

Neugierig gemacht im Geschichtsunterricht war es dann endlich soweit. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Schuljahr war der fächerverbindende Unterricht, der uns die Zeit des Mittelalters nahe bringen sollte.

 

In der Lernwerkstatt schauten wir als Patrizier, Handwerker oder Ehrlose auf das Treiben in der Stadt. Das war die Theorie. Kreativ setzten wir uns im Theaterspiel, dem Burgenbau, mit Gaukeleien, mittelalterlichen Tanz, dem Rechnen auf den Linien oder der Kräuterheilkunde auseinander. An zwei Tagen ging es auf Reisen.

 

Die Stadt Freiberg verbirgt noch allerhand Mittelalterliches, wie das Rathaus, die Stadtmauer oder den Dom. Hier setzten wir unser erworbenes Wissen um. Einige von uns durften an ausgewählten Orten kleine Vorträge halten. Das war schon eine Herausforderung, denn da kamen auch Touristen und hörten zu.

 

Ganz viel Spaß machte das Kennenlernen der „mittelalterlichen Tischsitten“ im ehemaligen Kloster Riesa. Alle verkleideten sich und mussten sich verhalten wie die Stände, denen sie zugeordnet wurden. Das war eine interessante Herausforderung. Manchen war es dennoch peinlich mit einem Partner zu tanzen. Aber es war sehr witzig, einige konnten sich vor Lachen nicht mehr konzentrieren.

 

Top vorbereitet, präsentierten wir am Freitag ein buntes Programm am Hofe von Otto dem Reichen und seiner Frau Hedwig. Fast alle waren daran beteiligt und es war sehr kurzweilig. Das Wetter hielt auch durch und zum Abschluss gab es noch leckeren Knüppelkuchen. Was für eine unvergessliche Woche für alle Schüler der Klassen 6 und die Lehrer, die da mitgewirkt haben.

Danke an alle, die uns diese Woche möglich machten.

 

Caroline Preußner (6B)