Schulpartnerschaft in Europa: COMENIUS – Programm der Europäischen Union

Wir sind dabei!

 

Unsere Schule kann im Zeitraum 2010 – 2012 eine von der Europäischen Union im Rahmen des Programms „Lebenslanges Lernen – COMENIUS“ geförderte Schulpartnerschaft mit der Grundschule „5. April“ in Liberec und der 5. Grundschule Bogatynia durchführen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist das gemeinsame Kennenlernen der typischen Volksarchitektur des Dreiländerecks. Die Kinder werden in der Oberlausitz, in Niederschlesien und im Kreis Liberec typische Umgebindehäuser besuchen, Fotodokumentationen erstellen und die Projektergebnisse in den jeweils anderen Partnerschulen präsentieren. Die Kosten für dieses Projekt werden durch Mittel der Europäischen Union gedeckt. Das Projekt wird in unserer Schule von Frau Schulze und Herrn Hammerschmidt betreut, beteiligt sind überwiegend Schüler der Klasse 6.

 

Mit den beiden Partnerschulen verbinden uns seit 2006 Kontakte, Schüler nahmen an Veranstaltungen und Ausflügen teil, polnische und tschechische Kinder sind 2008 zum Weihnachtssingen und 2010 zu Showtime in unserer Schule aufgetreten. 

 

 


Die Grundschule Nr.5 in Bogatynia

Die Grundschule Nr. 5 in Bogatynia hat etwa 220 Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse. Die Schule ist in vielfältigen Projekten, auch der internationalen Kooperation tätig und hat bereits Erfahrungen mit einem COMENIUS – Projekt. Die Schule ist seit 2003 im „Netzwerk für Begabungsförderung“ in Niederschlesien tätig und bietet ihren Schülern sehr gute pädagogische und materielle Bedingungen für ihre Schullaufbahn. 

 

 

Die Grundschule in Liberec

Die Grundschule in Liberec besuchen etwa 450 Schüler der Klassenstufen 1 bis 8. Die Schule liegt im Zentrum von Liberec. Die Schule zeichnet ebenfalls eine langjährige Zusammenarbeit mit Schulen in Sachsen und Frankreich aus. Die Schule bietet ihren Schülern vor allem im künstlerischen Bereich und im Schwimm- und Wintersport vielfältige Betätigungsmöglichkeiten.

Treffen mit unseren Partnerschulen in Bogatynia

 

 

Am 15. Dezember 2010 fuhr eine Delegation von 13 Schülern der Klassen 6 und 8 gemeinsam mit ihren Lehrern, Frau Schulze und Herrn Hammerschmidt nach Bogatynia. Nach einer 21/2 – stündigen Fahrt durch das tief verschneite Sachsen und Niederschlesien waren alle froh, in der Szkola Podstawowa nr 5 im Ortsteil Turow angekommen zu sein. Wir wurden von der neuen Schulleiterin, Frau Turkiewicz – Baczmańska und der COMENIUS – Koordinatorin, Frau Zajączkowska herzlich begrüßt. Anschließend fanden wir uns zum Weihnachtssingen zusammen. Jede Gruppe hatte Lieder in ihrer Landessprache und in den Sprachen unserer Partnerschulen vorbereitet, die wir gemeinsam sangen. Aus unserer Schule spielten Lisa – Marie Freytag und Fabian Hänchen auf dem Saxophon „Oh du Fröhliche“ und das wunderschöne polnische Weihnachtslied „Lulajze Jezuniu“. Die polnische Schule hat mit Mirella Pucharska, Schülerin der Klasse 5 ein echtes „highlight“ im Programm: Mirella hatte beim gesamtpolnischen Gesangswettbewerb einen 2. Platz erreicht. Sie zeigte mit einer Zugabe, was sie kann. Zum Schluss wurde von allen gemeinsam das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ in den drei Sprachen gesungen.

Nach diesem stimmungsvollen Auftakt im festlich geschmückten Musikraum der Schule fuhren wir in die Stadt Bogatynia, wo wir ein in Restaurierung befindliches Umgebindehaus besichtigen konnten. In der Stadt Bogatynia gibt es etwa 160 Umgebindehäuser, die typische dörfliche Architektur der südlichen Oberlausitz, Nordböhmens und Teilen Niederschlesiens. Leider wurden mehr als 40 dieser Umgebindehäuser durch die Augustflut 2010 so stark beschädigt, dass ein Wiederaufbau schwer oder unmöglich ist. Wir haben aber den großen Enthusiasmus gespürt, diese in Europa einmalige Architektur zu erhalten.

Danach fuhren wir in die Schule zurück, wo nach einem schmackhaften Mittagessen (täglich wird in der Schule frisch gekocht, Suppe, Hauptgang, Kompott sind Standard) in Gruppenarbeit die Kinder auf Papier ein Umgebindehaus mit Holz, Leim und Farbe gestalteten. Leider waren wir nicht ganz fertig geworden, aber wir sehen uns ja bald wieder.

Wir waren dann etwa 18:00 Uhr wieder in Freital angekommen, waren rechtschaffen müde und froh, dass am folgenden Tag wegen angedrohtem Schneechaos die Schule ausfiel …

Wir freuen uns auf unser nächstes gemeinsames Treffen im Januar 2011 in Freital.

 

(Ulrich Hammerschmidt)

Unser Treffen am 20. Januar 2011 in Freital

 

Am Donnerstag, 20. Januar 2011 trafen sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit Schülern unserer beiden Patnerschulen in Bogatynia und Liberec. Wir besuchten gemeinsam das Museum für Volkskunde in Dresden, wo wir uns zu unserem gemeinsamen Thema „Auf dem Pfad der Umgebindehäuser“ mit sächsischer Geschichte und Volkskunst, im Besonderen aber mit der Geschichte und Kultur in der Oberlausitz beschäftigten. Die Schüler waren von den Exponaten, u.a. einer originalgetreuen Umgebindehausstube mit Webstuhl und den kunstvollen Schnitzereien aus dem Erzgebirge beeindruckt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, dass einhellig mit „chutny“, „smaczny“ und „hat geschmeckt“ bewertet wurde, ging es noch einmal an die Arbeit. Die insgesamt mehr als 60 Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, sich anhand dreisprachiger Interviewbögen gegenseitig vorzustellen. Als Hilfe gab es lediglich die einschlägigen Wörterbücher. Hände und Füße und lebhafte Mimik kamen ebenfalls zum Einsatz. Am Ende hatten es die Kinder tatsächlich geschafft, sich gegenseitig über Geschwister, Haustiere, Lieblingsfächer und –musik und andere interessante Dinge auszutauschen. In einigen Gruppen wurde auch das Englische als „kleinster gemeinsamer Nenner“ der Kommunikation benutzt.

 

(Ulrich Hammerschmidt)

Und jetzt war Liberec dran …

 

Am Donnerstag, 07.04.2011 fuhren wir, die Schüler der Klasse 6b der Waldblick – Mittelschule Freital zum dritten Treffen mit unseren Partnerschulen im Rahmen des COMENIUS – Projektes „Auf dem Pfad der Umgebindehäuser“ nach Liberec. Nachdem wir uns mit der Schule vertraut gemacht hatten (unter anderem staunten wir darüber, dass in vielen Räumen interaktive Tafeln zur normalen Ausstattung gehören), gingen wir quer durch die Innenstadt zum letzten in Liberec noch erhaltenen und denkmalgeschützten Umgebindehaus, dem Solcuv dum, das einst von einer Familie Schulze, einem reichen Faktoristen (Auf- und Weiterverkäufer von in Heimarbeit hergestellten Stoffen) gehört hatte.

Nach einer Führung gingen wir durch die Innenstadt, wo uns Herr Pavel Kos, Stellvertretender Schulleiter unserer tschechischen Grundschule, die Geschichte der drei ältesten noch erhaltenen Häuser in Liberec, der sog. Wallensteinhäuser und des prächtigen Rathauses erklärte.

Nach einem Drei – Gänge – Menü in der Schulküche gingen die Schüler dann an die Arbeit in drei Gruppen, in denen deutsche und polnische Kinder gemeinsam Modelle von Umgebindehäusern aus Pappe, aus Ton und als Computergraphik erstellten. Die Schüler unserer tschechischen Partnerschule hatten dabei die Betreuung der Gruppen übernommen, was sie mit großem Eifer und Bravour schafften. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig Fremdsprachen für uns sind und das gute Englisch – Kenntnisse einfach eine Selbstverständlichkeit sein müssen, aber nicht immer ausreichen. Glücklicherweise half Vanessa Kovacs aus unserer 9a beim Übersetzen!

Unser nächstes gemeinsames Treffen wird im September sein, wo wir dann drei Tage auf dem „Pfad der Umgebindehäuser“ durch die deutsche, polnische und tschechische Oberlausitz wandeln werden …

Jedenfalls danken wir unseren tschechischen Partnern für den tollen Tag!

 

Ulrich Hammerschmidt (Schulleiter)

 

(Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.)

Großes Treffen in der Jugendherberge Großschönau

12. – 14.September 2012

 

12. September 2012

 

Wir reisen mit dem Zug nach Zittau, die Sonne lacht uns schon entgegen und verspricht drei schöne Tage! Endlich in Zittau angekommen, kommen uns die tschechischen Schüler vom anderen Bahnsteigende entgegen, die polnischen Kinder warten bereits in drei polnischen Bussen vor dem Bahnhof, also: ganz europäisch vom ersten Augenblick an!

 

Im weitläufigen Gelände der Jugendherberge Großschönau werden wir von der Herbergsmutti empfangen, werden belehrt und gesättigt. Kaum haben wir’s uns auf den Zimmern gemütlich gemacht (Chips und Cola …), werden wir herausgerufen und ab geht’s 5 km Fußmarsch nach Großschönau, dem Mekka für Umgebindehausfreunde in der Oberlausitz, also genau der richtige Ort für uns.

 

Im Damastmuseum lernen wir, wie die Menschen in der Oberlausitz in den vergangenen Jahrhunderten von der Weberei gelebt haben. Schon die mechanischen Webstühle, die ja in den Umgebindestuben standen, rumpeln und krachen gewaltig. Die mechanischen Webstühle der späteren Tuchfabriken allerdings machen einen Höllenlärm. Was den Menschen einst einen gewissen Wohlstand und den Faktoren und Großhändlern riesigen Reichtum gebracht hat, macht die Gegend heute zu einer wirtschaftlichen „Problemzone“: Bett- und Tischwäsche kommt heute zumeist aus China oder Indien, die Menschen hier haben ihre Berufe wechseln müssen oder sind arbeitslos oder nicht mehr da, nämlich in den alten Bundesländern …

 

Nach dem Museumsbesuch setzten wir uns mit unseren Skizzenblöcken an das Ufer der Mandau, wo die meisten und schönsten Umgebindehäuser stehen und malten … Am nächsten Tag haben wir dann die Bilder koloriert. Auf dem Rückweg haben wir dann unseren Lehrern schon ein wenig die Ohren voll gejammert …

Abends trafen wir uns im Speisesaal zum gemeinsamen Singen in vier Sprachen (deutsch, polnisch, tschechisch und englisch).

 

13. September 2012

 

Herrliches Wetter, Aufbruch in Richtung Johnsdorf und tschechische Grenze. Es geht immer nach oben, manche schwitzen, noch mehr stöhnen, einige jammern. Am härtesten sind die Tschechen, immer vorn weg und stets gute Laune!

 

Erstaunlich: plötzlich ist Deutschland zu Ende und keiner hat’s gemerkt, nur die Wegweiser sehen jetzt anders aus. Gruppenfoto am Falkenstein vor uns die Oberlausitz, hinter uns Böhmen. In Johnsdorf, ebenfalls eine Hochburg der Umgebindearchitektur im Zittauer Gebirge, treffen wir uns am Kreisverkehr, die Herbergsmutti hat unser Mittagessen gebracht, Tomatensuppe (war das etwa schon alles?), und, Gott sei dank, noch Eierkuchen mit Apfelmus. Nachdem wir die Kolateralschäden unseres Aufenthaltes (herumliegendes Papier und Flaschen) beseitigt haben geht’s zurück in die Herberge. Endlich Ruhe!

Denkste, die Tschechen haben sich doch tatsächlich Sportwettkämpfe ausgedacht, also schon wieder Bewegung, Bewegung, Bewegung! Und komisch: von denen jammert immer noch keiner!

Abends dann Bratwürste vom Grill satt und Stockkuchen am Lagerfeuer.

14. September 2012

 

Aufstehen, aufräumen (Katastrophe!!!), frühstücken, um neun warten bereits wieder drei Busse aus Polen, mit denen wir nach Bogatynia fahren. Die Stadt ist immer noch schwer gezeichnet von der Augustflut 2010, überall wird gebaut, viel Staub, viel Lärm.

Wir hoffen, dass es bald gelingen möge, die Stadt, schöner als zuvor, wie ein polnisches Schild hoffnungsfroh verkündet, wieder aufzubauen. Vor dem Rathaus werden wir von Mirellas (Schülerin an unserer Partnerschule und Supersängerin!!) Opa abgeholt und zu einem im letzten Jahr wieder aufgebauten Umgebindehaus geführt, lernen in einem Multimediavortrag die Geschichte des Ortes und die Bemühungen um die Pflege der noch vorhandenen Umgebindehäuser kennen.

Dann gemeinsames Mittagessen im Kulturhaus, anschließend Rückfahrt nach Zittau, zum Schluss noch Bahn nach Freital, heim und nur noch schlafen …

 

(Ulrich Hammerschmidt)

Besuch unserer polnischen Kollegen am 16. Januar 2012 in Freital

 

Am Montag, 16. Januar 2012, konnten wir 12 Kolleginnen und einen Kollegen aus unserer Partnerschule in Bogatynia begrüßen. Nach dem Rundgang durch die Schule hatten Schüler der 9. KLasse gemeinsam mit Frau Schulze einen Imbiss im Hauswirtschaftsraum vorbereitet. Danach konnten die polnischen Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Unterrichtsstunden hospitieren. Sie waren sehr angetan von den Bedingungen unserer Schule und von der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit unserer Schüler und Lehrer(innen). Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte nach einer kleinen Tour durch Freital die Besichtigung des wiedererrichteten barocken Stadtzentrums von Dresden. Dieser Besuch war ein weiterer Baustein für die Schaffung einer langdauernden und nachhaltigen Schulpartnerschaft.

 

(Ulrich Hammerschmidt)

- Koordinator -   

Besuch polnischer Kinder in Freital und Dresden 

 

Am 26. April 2012 war eine Gruppe polnischer Kinder in Freital und Dresden zu Besuch. Nach der Begrüßung in der Schule ging es zum Museum für sächsische Volkskunde in Dresden, wo die Kultur der Oberlausitz und speziell die Architektur der Umgebindehäuser präsentiert wurde. Beim Ausprobieren der alten Trachten merkten die Kinder schnell, dass das mit dem Anziehen früher manchmal eine langwierige Sache war. Bei strahlendem Sonnenschein unternahmen wir dann einen Bummel durch das (neue) historische Zentrum von Dresden und besuchten anschließend das Hygienmuseum, jedesmal ein echtes Highlight für alle Kinder unserer Partnerschulen. Verblüfft waren die Kinder schon, als sie erfuhren, dass die allen bekannte Zahnpasta von dem Dresdner Apotheker und späteren Förderer des Hygienemuseums, Karl Lingner, erfunden wurde.

 

(Ulrich Hammerschmidt)

- Koordinator -

Unsere Kolleginnen und Kollegen aus Liberec in Freital

 

Am 7. und 8. Mai besuchten uns unsere Kolleginnen und Kollegen aus Liberec. Nach Meißen und Moritzburg empfing der Schulleiter die Gruppe in Dresden und führte durch die Innenstadt. In der alle beeindruckenden Frauenkirche gab ein zum internationalen Kinderchorwettbewerb angereister Südkoreanischer Kinderchor ein spontanes Minikonzert, das Sahnehäubchen auf dem Kirchenbesuch. Bei herrlichem Sonnenschein zeigte sich Dresden von seiner schönsten Seite als Stadt mit Flair und einer schon fast mediterranen Gelassenheit. Viele Kolleginnen waren vor vielen Jahren einmal in Dresden, das wollen sie jetzt ändern!

Abends dann gemeinsames Abendessen im Hotel zur Linde in Freital. Sprachbarrieren gibt es nicht, wenn man nur will!!!

 

Am Dienstag das harte Program für Lehrer: Schule besichtigen, Fragen stellen, Hospitieren, Fragen von Schülern und Lehrern beantworten. Auch diesmal waren allen Besucher von der Offenheit und Freundlichekeit unserer Kollegen und Schüler beeindruckt! Und irgendwie ist Schule doch auch in jedem Land ähnlich ...

 

Nach dem Besuch steht für alle fest: unser gemeisnames COMENIUS - Projekt ist Teil einer dauerhaften Partnerschaft und soll auch nicht das letzte sein ...

 

(Ulrich Hammerschmidt)

- Koordinator -

 

Zum Tag des Offenen Umgebindehauses in Bogatynia und Zittau

 

Am 27. Mai 2012 fand der alljährliche Tag des Offenen Umgebindehauses in der sächsischen, niederschlesischen und tschechischen Oberlausitz statt. Dazu trafen wir uns mit Schülern unserer beiden Partnerschulen in Bogatynia. Rund um ein rekonstruiertes Umgebindehaus wurde ein richtiges Straßenfest mit Informationsständen, Bühne, Schauhandwerk organisiert. Unsere polnische Partnerschule hatte eine Werkstatt vorbereitet, in der die Schüler in gemischten Gruppen Bilder und Collagen von Umgebindehäusern mit verschiedenen Techniken herstellten. Gleichzeitig konnten wir den Flyer unseres gemeinsamen COMENIUS - Projektes vorstellen und am Informationsstand auslegen. Da er dreisprachig angelegt ist, fand er in Bogatynia großen Zuspruch.

Anschließend fuhren wir ins Museum Zittau, wo wir von Mitarbeitern des Museums in die Geschichte der Stadt und der Region einegführt wurden und viel über die Lebensweise der Menschen in der Oberlausitz in den vergangenen Jahrhunderten erfuhren. Das Umgebindehaus war auch hier wieder die "Klammer", die die Regionen miteinander verbindet.

 

(Ulrich Hammerschmidt) 

 - Koordinator -

 

Tag der offenen Tür an der 5. Grundschule Bogatynia

 

Am 12.06.2012 war die Klasse 7b zu Gast an unserer polnischen Partnerschule. Nach einem Kulturprogramm, an dem sich auch unsere Schüler beteiligten, wurde in Werkstätten von den Schülern Material zu unserem Projektthema bearbeitet. Außerdem erarbeiteten die Schüler eine Präsentation ihrer Heimatstadt und -region.

 

Projektabschluss am 20.06.2012

 

Am 20. Juni 2012 wurde unser COMENIUS - Projekt im Beisein der Schulleitungen aller drei Partnerschulen, Vertretern der Kommune und der Presse feierlich abgeschlossen. Dabei wurde eine dreisprachige Tafel im Foyer der Schule eingeweiht, die dauerhaft an das Projekt "Auf dem Pfad der Umgebindehäuser" auf deutsch, polnisch und tschechisch erinnert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.