Im "Wieś Czaronic" (Zauberdorf) beim Basteln
Vor dem Kraftwerk in Turów

Letztes Treffen in Bogatynia – aber hoffentlich nicht zum letzten Mal!

 

Am 19. November fuhren Schüler unserer sechsten Klassen nach Bogatynia zum letzten gemeinsamen Treffen mit Schülern unserer Partnerschulen im Förderzeitraum.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Szkoła Podstawowa nr. 5 in Bogatynia konnten wir an einer Führung durch das Wärmekraftwerk Turów teilnehmen. Wir schauten uns die riesigen Kühltürme an und ließen uns im Generatorensaal vom Vibrieren der riesigen Maschinen „durchmassieren“.  Das war für alle Schüler (und Lehrer) sehr eindrucksvoll! Vom Dach des Maschinenhauses hatten wir einen weiten Blick auf die Umgebung und in das riesige Loch des benachbarten Braunkohletagebaus. Wir erfuhren viel über den Wandel des Kraftwerkes seit seiner Gründung in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und die Anstrengungen zur Steigerung der Effektivität und zum Umweltschutz.

Anschließend unternahmen wir noch einen Spaziergang in die Dämmerung zu einer alten Burgruine. Nach dem Abendbrot fanden wieder Sportspiele in der Turnhalle statt, die dann wenig später zum Schlafsaal wurde. Und mit dem Schlafen, das hatte diesmal auch gut geklappt, zumal Frau Schäfer so lange in der Turnhalle wachte, bis all ihre „Schäfchen“ eingeschlafen waren.

Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam in das „Zauberdorf“, wo die Kinder aus Stroh und allerlei Glitzer Weihnachtsschmuck, Strohfiguren und Kränze herstellen konnten. Manche waren da wirklich sehr geschickt! Nach dem Mittagessen ging es dann nach Hause. Einhellige Meinung der Schüler: es war toll!!!

Und am Montag danach die Frage: wollen wir das weiter machen? Die Antwort – ein überwältigendes JA!

 

Wir danken unseren polnischen Kolleginnen Ula und Beata für ihr Engagement und die beiden interessanten Tage und wünschen unseren Partnerschülern und –kollegen eine friedliche Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest!

 

(Ulrich Hammerschmidt)

 

Das Projekt wird vom Freistaat Sachsen gefördert.

Vor der Semperoper in Dresden

Unser zweites Treffen – jetzt in Freital

 

Am 24. September 2015 trafen sich 25 Schüler der Klassen 6 unserer Schule mit Schülern der sechsten Klassen unserer Partnerschulen aus Liberec und Bogatynia.

Nach dem Mittagessen fuhren wir gemeinsam nach Dresden und bummelten durch das Stadtzentrum. Anschließend besuchten wir das Hygienemuseum, seit Jahren eine feste Größe für die Schüler unserer Partnerschulen und für unsere Schüler sowieso!

Nach der Rückkehr hatten Eltern der Klassen Salate, Grillwurst und allerlei andere Leckereien auf dem Schulhof vorbereitet. Vielen Dank an die Eltern! Nachdem alle satt waren, konnten die Schüler auf dem Schulhof miteinander spielen, bevor Frau Seidel in der Turnhalle Sportwettkämpfe organisiert hatte. Die anschließende Nachtruhe war, sagen wir mal, turbulent und für einige Schüler ganz ausgefallen …

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Kleinbahn nach Rabenau, um von dort wieder nach Hainsberg zurück zu laufen. Nach einem Lunch verabschiedeten wir unsere polnischen und tschechischen Partnerschüler. Einige Eltern der Klassen berichteten, dass sie ihre Kinder nachmittags fest schlafend zu Hause aufgefunden haben …

 

(Ulrich Hammerschmidt)

 

Das Projekt wird durch den Freistaat Sachsen gefördert.

Was wir auf Englisch schon alles können!

 

Am 26. und 27. März 2015 fuhren 19 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 mit Frau Schäfer und Herrn Hammerschmidt nach Liberec. Dort trafen wir uns mit Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen in Liberec und Bogatynia. Nach dem Mittagessen ging es zum Rathaus, das wir besichtigten und wo wir vom Turm einen Überblick über die gesamte Stadt hatten. Auf dem Ještěd (1012m) war Nebel, so dass wir nicht viel sehen konnten. Wieder in der Schule zurück präsentierte jede Gruppe ihre Heimatstadt - auf Englisch! Abends dann Disco, Basketball und "Abwerfen". Die Nacht war kurz, für manche sehr kurz ... Aber Schlafen in der Schule ist ja auch ein bischen aufregend.

Am nächsten Tag dann ein Besuch des iQ - Parkes mit ganz vielen mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Experimenten. Nach dem Mittag ging's dann wieder nach hause. Für die Englisch - Kenntnisse war das Treffen die erste Probe - und es geht, wenn man sich nur traut und will! Es soll auch schon Kontakte auf what's - app geben ... Wir danken unseren tschechischen Freunden für die tolle Betreuung und freuen uns auf unser nächstes Treffen im September - bei uns!

(Ulrich Hammerschmidt)

 

- Das Projekt wird durch den Freistaat Sachsen gefördert. -

Erzgebirgstour mit Schülern der Klassen 7 der Waldblick - Oberschule Freital mit Schülern unserer Partnerschulen in Bogatynia und Liberec

am 5.-6. September 2013

 

30 deutsche, polnische und tschechische Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 - 14 Jahren trafen sich am 05. und 06.09.2013 zu einer gemeinsamen Ausfahrt ins Erzgebirge. Nachdem unsere polnischen und tschechischen Gäste bereits 4 Stunden Busfahrt und Stau - Stehen hinter sich hatten, ging es dann ab Freital gemeinsam zu einer Ausfahrt in dass spätsommerliche Erzgebirge. Das Wetter meinte es gut mit uns, bei herrlichem Sonnenschein ging es hinauf in das schon herbstlich bunte Erzgebirge nach Seiffen. Hier besichtigten wir das Freilichtmuseum. Besonders eindrucksvoll war die Beobachtung der Arbeit eines Spielzeugmachers, der kleine Figuren aus einem gedrehten Reifen herstellte.

 

Anschließend fuhren wir (wieder mit vielen Umleitungen) nach Schloss Augustusburg. Hier übernachteten wir in der Jugendherberge. Was für eine Aufregung, als sich herausstellte, dass jedes Zimmer international gemischt belegt wurde! Aber am Ende war das gar kein Problem, alle haben sich mit Situation arrangiert. Am Abend gingen alle nach einem kleinen Stadtbummel auf den Spielplatz an der Sommerrodelbahn, die richtige Erholung nach der langen Fahrt! Die anschließende Disko fiel dann wegen Mangel an Beteiligung aus, na ja, die Jungen müssen halt erst noch lernen, dass Mädchen ganz nette Wesen sind (und umgekehrt vermutlich auch). 

 

Am nächsten Vormittag besuchten wir die Museen im Schloss Augustusburg (Motorradmuseum, Kutschenmuseum, Naturkundemuseum) sowie eine Sonderschau mit "Aktivkunst" ("Die Kunst bist du!"). Das fotografieren lustiger Bilder machte allen viel Spaß, manche wollten die Ausstellung am liebsten gar nicht mehr verlassen.

 

Letzter Höhepunkt war dann der Besuch der Sommerrodelbahn. Da konnten die Mutigsten noch einmal so richtig zeigen, was sie können. Danach fuhren wir zurück.

 

Ach ja, und wie war das denn mit dem Kennelernen? Nun ja, alle Schüler hatten Wörterbücher dabei und ihre Englischkenntnisse im Kopf. Wenn man doch nur nicht so schüchtern wäre! Zur Ehre unserer Schüler muss aber gesagt werden, dass sie sich redlich bemühten ... Und so blieben die Gruppen meist unter sich.

 

(Ulrich Hammerschmidt)

  

Die gesamte Gruppe vor dem Freilichtmuseum in Seiffen
In der Werkstatt des Reifendrehers
Wir toben ...!
SOS!
So anstrengend kann Kunst sein!
Und ab geht's! Lenken nicht vergessen!